Category Archive : Bücher

Wiesbadener Raum

Testfeld zur Erforschung von Bezugs- und Wertesystemen in der Kunst

Wiesbadener Raum

Die vorliegende Version des Handbuchs Wiesbadener Raum ist die Adaption des Original-Handbuchs, ergänzt mit neuen Texten und einigen Weglassungen. Die ursprüngliche Fassung kann mit viel Aufwand im Internet gefunden werden.
Bei der Übertragung des Original-Manuskripts in das vorliegende Buchformat, wurde weitestgehend auf die ursprüngliche Gestaltung Rücksicht genommen. Anpassungen fanden bei der Auswahl der Typografie und den verwendeten Schriftschnitten statt.
Angeeignete Bildwerke und Texte wurden, entgegen dem Original, so verfremdet, dass das ursprüngliche Material bestenfalls vermutet, nicht aber mit Bestimmtheit identifiziert werden kann. In diesem Sinne ist diese Buch ein Manifest der Kunst der Aneignung.

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Coaching

Notizen . Gespräche . Reflexionen

In der gegenwärtigen Arbeitswelt definiert Kommunikation die Unternehmungen. Es geht nicht mehr ohne. Es geht auch nicht mehr ohne das Nachdenken über das Wie. Damit ist man jedoch im laufenden Betrieb meistens überfordert. Coaching durch einen Profi scheint der Ausweg zu sein. Doch was steckt hinter diesem Phänomen?
Bietet Coaching Methoden zum Besserfühlen? Oder ist es mehr?
Wie kann man Arbeit und Arbeitswelt heute menschlich denken?
Worauf könnte es ankommen, wenn es darum geht, den Menschen in der Arbeit nicht als reinen Produzenten steigenden Shareholder Values zu verstehen?
Sascha Büttner und Matthias Kampmann haben auf unkonventionelle Weise, in Form von Gesprächen, Notizbüchern, kleinen Stories und Bildstrecken, miteinander darüber nachgedacht: ein Coach, ein Kunstkritiker, ein Thema das alle bewegt, die führen, die Verantwortung tragen, die sich ihrer Arbeit im Unternehmen mit ihren Mitmenschen bewusst sind: unterhaltsam und nachdenklich.

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Trashpavilion

Produktion und Selbstorganisation im künstlerischen Milieu

In unseren Gesellschaften kennt sie jeder, diese weißen Gartenpavillons, welche an heißen Tagen zu Gartenfesten Schatten spenden. Unter ihren Dächern entsteht Kommunikation. Sascha Büttner gibt dem Lichtschutz die Vorsilbe „Trash“, also Müll, bei. In der Logik unserer Gesellschaft fungiert Abfall als nutzloser Rest, der einer namenlosen Wiederverwertung zugeführt oder in den Öfen der Entsorger zu Energie verbrannt wird. In der Unüberschaubarkeit des Internets hingegen stellt sich die Frage anders: Es geht nicht einfach um das Löschen von Bedeutungslosem. Die Kriterien der Einschätzung, was müll- und was nutzwertig ist, scheinen verschwunden zu sein, angesichts der unbestimmbaren Masse an Information. Von diesem Ausgangspunkt entwickelt der Künstler ein ständig wachsendes, wucherndes Archiv aus ganz unterschiedlichen Textsorten und Materialien. Sie alle drehen sich um das Paradoxon der künstlerischen Produktion unter den Voraussetzungen der Vernetzung. Trashpavilion spürt aktuellen Produktionsbedingungen nach und zeigt darüber hinaus Möglichkeiten der Selbstorganisation auf.

Ausgangspunkt der Arbeit ist der Knotenpunkt Künstlerdorf Schöppingen. Von dort folgt Trashpavilionden Biografien, Produktionsbedingungen und Selbstorganisationsansätzen der KünstlerInnen, um sich mit Netz, Ökonomie und der künstlerischen Selbstbehauptung in diesem Geflecht auseinanderzusetzen. Dabei ist das Projekt kontinuierlich selbstreferentiell. Im Hype um Web2.0 nutzt Trashpavilion die etablierten Selbstdarstellungsplattformen und stellt die ewige Frage nach dem, was Kunst ist, neu.

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Borderline

Strategien und Taktiken für Kunst und soziale Praxis

Borderline Kongres Reader

Mit Beiträgen von: Florian Schneider, UBERMORGEN, Sascha Büttner, Reinhold Grether, schleuser.net, Wochenklausur, Verena Kuni, Holger Kube Ventura, Stefan Römer, AG Retrograde Strategien, monochrom, fingerweb, Reinigungsgesellschaft, Szuper Gallery, KioskShop Berlin, Andrea Knobloch, Stefan Beck, Mario Herguetta, Josephine Bosma, modukit, Sebastian Lütgert, n0name, Heinrich Dubel und Atelier Bratwurst.

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