Das Zonensystem nach Ansel Adams teilt den Tonwertumfang in elf Zonen, von 0 bis X. Diese Reihe hat genau eine richtige Ordnung. Das Werk umfasst 51.090.942.171.749.361.840 mögliche Tafeln, die Anordnungen dreier Skalen: sieben Zonen (II – VIII), elf Zonen (0 – X), einundzwanzig Halbzonen. Ein Programm zieht daraus einzelne Ränge und gibt sie als Tafeln aus; die Zuordnung von Rang und Anordnung folgt dem Algorithmus von Steinhaus, Johnson und Trotter. Dieser Band bildet 160 Tafeln ab.
Sascha Büttner Ordnungsversuche Paperback 336 Seiten ISBN-13: 9783696762926 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 10.09.2026 Sprache: Deutsch
Der «Wiesbadener Raum» ist seit 1999 in Arbeit: Hauptwerk, Werkgruppe, Werkbegriff und Plateau zugleich, ein Testfeld zur Erforschung von Bezugs- und Wertesystemen in der Kunst. Sascha Büttner betreibt ihn mit geschmähten Materialien und einer Verweigerung, die bis zur Verweigerung der Konzeption reicht. Vier Teile erschließen ihn: Essays zum Werk, ein Begriffsapparat mit 263 Einträgen, ein Glossar und ein Konvolut aus Notaten, Verzeichnissen und Diagrammen, das Büttner 2025 kommentarlos übergeben hat.
Was daran Tatsache, Aneignung oder Fiktion ist, bleibt ungeklärt. So will es eine Regel, die das Werk sich selbst gegeben hat.
Ein Leben, wie wir es erzählen, ist immer schon geordnet. Im Rückblick fügt sich das Einzelne zu einem Gang, bekommt Ursachen und Folgen, und was sich nicht fügt, fällt weg. Diese Ordnung entsteht nachträglich, und sie entsteht nie ganz ohne Gewalt: Sie richtet den Augenblick auf ein Späteres aus, von dem im Augenblick selbst nichts zu wissen war. Die 900 Notate dieses Buches verweigern sich dieser Ordnung. Keines weiß vom anderen. Keines erinnert, keines rechnet vor. Jedes bleibt bei seinem Datum, seiner Uhrzeit, seinem Ort und lässt den Augenblick wieder los, sobald er notiert ist. Nichts wird aufbewahrt, nichts fortgeschrieben. Was sonst ein Leben zusammenhält, das Gewicht des Zurückliegenden und die Ausrichtung auf das Kommende, ist von vornherein weggelassen.
1960 brauchte eine maschinell gezeichnete Linie einen Großrechner und Wochen Arbeit. Heute genügt ein Satz, eingegeben in ein Sprachmodell. Diesem Abstand von sechs Jahrzehnten geht dieses Buch nach. Zwischen 2025 und 2026 habe ich mit Sprachmodellen, denselben LLMs, die gerade Schreiben und Programmieren verändern, Generatoren herstellen lassen: kleine Programme, die Linien, Felder und Texte erzeugen. Der Anlass ist eine Würdigung der frühen Computerzeichnung, der Arbeiten von Kurd Alsleben und Cord Passow, der Stuttgarter Schule, von Georg Nees, Vera Molnár und Frieder Nake. Was sie begründet haben, führe ich mit einem Werkzeug fort, das es damals nicht gab. Hannes Bajohrs Formel für die Literatur, Code verhält sich zum Output wie Konzept zum Werk, übertrage ich dabei auf Bild, Generator und Prozess: Das Werk liegt in der Anweisung, der gedruckte Abzug hält eine von vielen Möglichkeiten fest. Diese These prüft das Buch an seinem eigenen Material. Der Band verschränkt rund sechzig Bilder mit Essays, Werkzetteln und literarischen Miniaturen. Zweiundzwanzig Generatoren bewegen sich zwischen der Tradition der frühen Computerkunst und Verfahren wie konkreter Poesie und Cut-up. Ob das Ergebnis Kunst ist im Sinne derer, denen das Buch gilt, lasse ich offen.
computerzeichnungen büttner generator suite
Paperback 184 Seiten ISBN-13: 9783696382025 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 17.06.2026 Sprache: Deutsch
Was hier versammelt ist, entzieht sich der Einordnung. Wortanhäufungen und Satzfragmente. Beobachtungen, die nirgendwohin führen. Außer weiter. Stilübungen, Notate, Bewusstseinsstrom. Dialoge mit der KI. Romanfragmente, die Romane bleiben wollen.
Notizen 2024–2025 ist kein Tagebuch, kein Essay, keine Prosa. Und doch alles davon. Ein Ideensteinbruch. Rohmaterial. Aufzeichnungen eines Lebens im Schreiben.
Sascha Büttner lebt und arbeitet in Limburg an der Lahn.
Ein Buch ohne Antworten. 52 Fragen für 52 Wochen, lose strukturiert nach den fünf chinesischen Wandlungsphasen. Dazu Fragmente über Stille, Körper, Symbole und die Kunst des Verweilens. Geschrieben über Jahre. Zwischen Coaching-Praxis und Dao, zwischen Systemtheorie und Schweigen. Ein Versuch, das Fragen selbst bewohnbar zu machen.
Im Fragen wohnen
Ein Wegbegleiter fürs Leben
Paperback 144 Seiten ISBN-13: 9783695725786 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 15.01.2026 Sprache: Deutsch
Siebzehn kurze Prosatexte über das, was fehlt. Ein Mann verlässt eine Tischgesellschaft, niemand bemerkt es. Jemand sortiert die Fotografien eines Toten. Ein Feldweg, der nicht mehr existiert, wird dreimal beschrieben – der dritte Versuch scheitert auf der ersten Seite. Menschen, die gehen. Gesten, die niemand mehr macht. Denkmäler, die entfernt wurden. Fotografien, aus denen jemand herausgeschnitten wurde. Nicht als Verlust beklagt, sondern genau betrachtet. Die Fotografie erscheint hier nicht als Motiv, sondern als Methode. Das Negativ, die Langzeitbelichtung, die Unschärfe – Denkfiguren für eine Prosa, die sich der Fixierung entzieht. Bei langer Belichtung verschwinden die Menschen aus dem Bild, weil sie sich bewegen. Nur die Gebäude bleiben. Die Texte sind keine Trauerarbeit, keine Elegie. Eher: Aufmerksamkeit für einen Vorgang, der ständig stattfindet.
Prosa
Über das Verschwinden Paperback 70 Seiten ISBN-13: 9783695111473 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 10.12.2025 Sprache: Deutsch
Bitumen klebt an allem. An Fingern, an Bewusstsein, an der Kunstgeschichte.
Sascha Büttner erklärt Straßenteer zum universellen Medium und entwickelt daraus eine Materialästhetik, die zwischen Alchemie und Systemkritik oszilliert. Seine Bitumen-Arbeiten verweigern jede ästhetische Domestizierung – das schwarze Erdölderivat bleibt industriell-roh, riecht penetrant nach Autobahn, haftet hartnäckig an der Wahrnehmung. Diese Publikation entfaltet eine Poetik der Beschreibung: Bewusstseinsstrom und reflexive Einordnung kreisen um Arbeiten, die mittlerweile größtenteils verschwunden sind – entsorgt von Reinigungskräften, die das Material für gewöhnlichen Dreck hielten. Die Ironie bleibt perfekt: Büttners Ewigkeitsgarantie erwies sich als temporär, während seine obsessive Textproduktion überdauert. Der „Wiesbadener Raum“ fungiert als konzeptueller Ort, an dem das Verworfene geadelt wird. Hier begegnen sich Büttner, Bitumen, Beuys, Rothko und Klein – eine Genealogie monochromer Obsessionen, die das Spirituelle durch Petrochemisches unterwandert. Zwei Textblöcke strukturieren das Buch: Der erste folgt der assoziativen Logik des Materials selbst – zähflüssig, klebrig, sich in alle Bewusstseinsspalten drängend. Autobiographische Splitter verschmelzen mit Gesellschaftskritik, Materialreflexion mit politischem Zorn. Der zweite Teil ordnet ein, kontextualisiert, verortet das Phänomen kunsthistorisch. Das Ergebnis: Kunst als industrielle Alchemie, die ihre eigene Vergänglichkeit mitproduziert. Bitumen garantiert Ewigkeit – im Text, der davon erzählt. Eine Chronik der Klebrigkeit zwischen Straßenbau und Sublimierung, zwischen Monolog und Verstummen. Material ohne Scham, Sprache ohne Gnade.
Bitumen
Poetik der Persistenz Paperback 196 Seiten ISBN-13: 9783819267352 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 24.09.2025 Sprache: Deutsch Schlagworte: Materialästhetik, Gesellschaftskritik, Petrochemische Alchemie, Wiesbadener Raum, Absorptive Persistenz
Ein Mann, der sich selbst beobachtet beim Dasein: Sascha Büttners radikaler Debütroman ist eine literarische Zumutung – und genau deshalb unverzichtbar. Was passiert, wenn ein Künstler sein eigenes Leben zum Material macht? Wenn das Ich zum Du wird und das Schreiben zur Selbstvivisezierung? Sascha Büttner wagt in seinem Roman „büttner“ das Unmögliche: eine Autobiografie in Bruchstücken, die gleichzeitig Kunsttheorie, Gesellschaftskritik und existenzieller Schrei ist. Der Protagonist heißt Büttner, wie der Autor. Er sitzt in Cafés, meditiert, flaniert durch Wiesbaden, entwickelt sein mysteriöses Langzeitprojekt „Wiesbadener Raum“. Er erinnert sich an einen roten Mercedes und gescheiterte Europaträume, liest Zeitungen und sieht darin Verschwörungen, besucht Kriegsdenkmäler und wird zum Chronisten vergessener Namen. Aber vor allem: Er beobachtet sich selbst beim Beobachten, schreibt über das Schreiben, denkt über das Denken nach, bis die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Kunst und Leben vollständig verschwimmen. Büttners Prosa ist hypnotisch und hermetisch, banal und tiefgründig, komisch und todernst. Seine Sätze mäandern, brechen ab, finden neue Wege. Listen wechseln mit Bewusstseinsströmen, philosophische Reflexionen mit alltäglichen Beobachtungen. Das ist Thomas Bernhard auf MDMA, Handke ohne Naturkitsch, ein buddhistischer Flaneur im Spätkapitalismus. Dieser Roman ist keine Unterhaltung. Er ist eine Erfahrung. Eine Konfrontation. Ein Spiegel, in dem sich die Absurdität unserer Existenz zeigt. Büttner schreibt gegen das Vergessen an – das Vergessen der Toten, der Kunst, der Möglichkeit eines anderen Lebens. Sein Buch ist Widerstand durch radikale Langsamkeit, Revolution durch Stillstand. Ein Werk, das alle Konventionen sprengt und gerade dadurch zeigt, was Literatur im 21. Jahrhundert sein kann: gefährlich, verstörend, unvergesslich.
büttner
Eine Autobiografie in Bruchstücken
Paperback 786 Seiten ISBN-13: 9783695186501 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 02.09.2025 Sprache: Deutsch Schlagworte: Autofiktionale Prosa, Bewusstseinsroman, Experimentalliteratur, Zeitgenössische Avantgarde, Philosophischer Roman
Wie lebt man indigenial in der Akkumulationswirtschaft? Philosophie am Küchentisch: Zwischen Kaffeetasse und Morgenlicht entsteht ein kritischer Text über alltägliche Behutsamkeit. Wie lebt man achtsam, ohne der Achtsamkeits-Industrie zu verfallen? Wie widersteht man kapitalistischer Gier-Logik, ohne romantisch zu werden? Der Autor erkundet das Gespräch zwischen Hand und Tasse als wirkliche Kommunikation – nicht metaphorisch, sondern biosemiotisch messbar. Alles kommuniziert: Zellen, Organismen, die ganze lebendige Welt. Behutsamkeit wird zur praktischen Konsequenz wissenschaftlicher Erkenntnis, nicht zur spirituellen Performance. Scharfe Kritik an drei Fallen: völkische Ursprungssehnsucht, hierarchische Zen-Disziplin, lähmende Hyperreflexivität. Stattdessen eine Philosophie der mühelosen Präsenz – entstehend wo Menschen aufhören gegen das Leben zu kämpfen. Wem gehören Gedanken? Der Text praktiziert Commons des Denkens, lässt Traditionen verschmelzen ohne Autoritäts-Getue. Indigenialität bedeutet: behutsam leben hier und jetzt, in der vergifteten Welt der Akkumulationswirtschaft. Alltägliche Sakralität ohne Kitsch. Politische Spiritualität ohne Esoterik. Küchentisch-Weisheit ohne akademische Verkrampfung. Wu Wei: Leben nähren statt optimieren.
Dao-Gespräche des Selbst
Wie lebt man indigenial in der Akkumulationswirtschaft?
Paperback 128 Seiten ISBN-13: 9783695196142 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 28.08.2025 Sprache: Deutsch Schlagworte: Achtsamkeit, Spiritualität, Alternative Ökonomie, Wu Wei im Alltag, Nachhaltige Lebensweise
Jeder Fotograf glaubt, er halte die Welt fest. Dabei bedient er ein System, das sich permanent neu erfindet. Fotografie ist mehr als Bilderzeugung – sie ist eine Welterschließungsmaschine, die unsere Wahrnehmung grundlegend prägt. Diese kritische Kartografie versammelt 61 Beiträge, die das fotografische Denken für das digitale Zeitalter neu vermessen. Von Benjamins Aura-Verlust über Barthes‘ Punctum bis zu Flussers technischen Bildern und KI-generierten Realitäten entfaltet sich ein theoretisches Panorama, das weit über die Fotografie hinausreicht. Sascha Büttner zeigt, wie sich die alten Fragen – Kunst oder Technik? Wahrheit oder Konstruktion? – in der Ära algorithmischer Bildproduktion radikal verschieben. Wenn Computational Photography jeden Smartphone-Nutzer zum unwissenden Komplizen einer Technologie macht, die Realität nicht mehr abbildet, sondern aktiv formt, kollabiert die Unterscheidung zwischen Sehen und Gesehenwerden endgültig. Die hier versammelten Analysen navigieren durch drei zentrale Entwicklungslinien: erweiterte Indexikalität von optischer bis zu algorithmischer Bildgebung, den paradigmatischen Übergang von Repräsentation zu Operation und die phänomenologische Umwälzung menschlicher Wahrnehmungserfahrung. Dabei verschränken sich Machttheorie, Wahrnehmungsphilosophie und Kulturkritik zu einer konzeptuellen Neuvermessung des Visuellen. Eine intellektuelle Genealogie, die von Laozis Wu Wei-Philosophie über Foucaults Disziplinaranalysen bis zu Trevor Paglens forensischer KI-Kritik reicht – und dabei enthüllt, wie aus harmlosen Bildermachern Bediener einer globalen Überwachungs- und Kontrollmaschinerie geworden sind. Wo sämtliche visuelle Äußerungen zu algorithmischen Textfragmenten werden, transformieren sich Fotografien zu modularem Datenmaterial ohne Werkcharakter. Diese Textsammlung dekonstruiert die diskriminierenden Strukturen des Mediums selbst und entwirft eine kritische fotografische Praxis für eine Ära, in der die Maschinerie die Welt nicht nur neu erfindet, sondern ihre Nutzer glauben lässt, sie würden sie bloß abbilden.
Texte über das metalabor, Eurasien, Frieden und das Leben im Anthropozän. Das metalabor setzt sich aus zwei Begriffen zusammen. «Meta» steht für die übergeordnete Ebene, das Strukturierte, das Reflektierte. «Labor» ist ein Ort, an dem gearbeitet und geforscht wird. Einmal im Jahr treffen sich Eingeladene im Taunus, um zusammen ein Wochenende lang zu diskutieren, zu forschen, sich auszutauschen, in Dialog zu treten. Jeder und jede bringt ins metalabor etwas mit, was er oder sie den anderen zeigen, berichten oder vorstellen möchte. Das metalabor ist ein Thinktank, der auf sechs Manifestationen fußt: – Das metalabor arbeitet in einer Zeit der Dauer. – Das metalabor ist eine intellektuelle Spielwiese, ein Möglichkeitsraum für die Bildung alternativer Szenarien. – Das metalabor oszilliert zwischen räumlicher Öffnung und Schließung. – Das metalabor verwirklicht sich als eine unmilitärische, enthierarchisierte Sozialform. – Das metalabor ist eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und Zwanglosigkeit. – Das metalabor ermöglicht Aushandlungsprozesse zwischen Expertentum und Dilettantismus.
metalabor neun
Sascha Büttner (Hrsg.) Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften Paperback 156 Seiten ISBN-13: 9783695191598 Verlag: BoD – Books on Demand Erscheinungsdatum: 11.08.2025 Sprache: Deutsch Schlagworte: Künstliche Intelligenz, Textsammlung, Dialoge mit der KI, Weltbürger, Frieden
Ein verschwundener Autor, eine geheimnisvolle Gesellschaft, ein Roman, der die Grenzen zwischen Fiktion und Realität zum Einsturz bringt. Sab Internet war Pazifist, Weltenbummler und Suchender. Seine wilde Jugend führte ihn durch Subkulturen und Konflikte mit dem Gesetz, seine spirituelle Reise zu den Daoisten und ihrer geheimnisvollen Alchemie. Dann verschwand er – spurlos, als hätte er sich in seine eigenen Geschichten aufgelöst. Zurück bleibt „Wege zu sich selbst – Die Radical Dude Society“: ein literarisches Meisterwerk, das alle Konventionen sprengt. Hunter S. Thompson trifft auf Jack Kerouac, Reportage verschmilzt mit intimen Tagebuchnotizen, pseudowissenschaftliche Artikel mischen sich unter echte Philosophie. Ein narratives Labyrinth aus verschachtelten Erzählebenen, in dem Protagonisten ihre eigenen Geschichtenerzähler werden und Herausgeber gleichzeitig Autoren sind. Im Zentrum steht die rätselhafte Radical Dude Society – eine Gemeinschaft von Suchenden, die konventionelle Wahrheiten ablehnt und nach authentischer Selbstverwirklichung strebt. Doch existiert sie wirklich? Ist sie Hirngespinst eines verwirrten Geistes oder eine echte Geheimgesellschaft mit subversiven Lehren für eine unverständliche Welt? Diese literarische Grenzerfahrung fordert die Lesenden heraus: Hinterfragen Sie Ihre Glaubenssätze, erkunden Sie die Mysterien der eigenen Existenz, werden Sie Teil der Geschichte. Ein Roman für alle, die bereit sind, gewohnte Kategorien zu überschreiten und neue Formen des Denkens und Seins zu erforschen. Denn am Ende bleibt die entscheidende Frage: Was ist die Radical Dude Society für Sie?
Wort- und Satzanhäufungen. Poesien des Alltag. Materialsammlung. Meditation und Reflexion. Notate. Tagebuch. Aufzeichnungen. Beobachtungen. Stilübungen. Dialoge mit der KI. Selbstbeschreibungen. Ideensteinbruch. Bewusstseinsstrom. Romanfragment. Die Notizbücher geben einen Einblick in Sascha Büttners künstlerisches Schaffen. Sie sind sogleich eine Weiterführung der Buchreihe „Coching“ (I und II, sowie Anweisungen für den Coach).
Im hier verwendeten Sinne sind Meditation (Selbstbetrachtung) und Kontemplation als praktische Theorie und theoretischer Aktivismus zu verstehen. Teile Deine Erfahrungen mit anderen. Bilde Erzählgemeinschaften. Glaube nicht. Lerne!
Über die zehntausend Angelegenheiten und die zehntausend Dinge in Raum und Zeit
Der vorliegende Erweiterungsband «Die zehntausend Angelegenheiten und die zehntausend Dinge in Raum und Zeit» setzt die Arbeit am Werk «Wiesbadener Raum» fort. Büttner treibt das Versteckspiel weiter, inszeniert sich mal als Künstlerfürst, mal als Fotograf, mal als Gammler. Dabei bleibt weiterhin ungeklärt, wer Sascha Büttner ist, war oder sein wird, ebenso, was er tat, schuf oder sein blieb.
Wort- und Satzanhäufungen. Poesien des Alltag. Materialsammlung. Meditation und Reflexion. Notate. Tagebuch. Aufzeichnungen. Beobachtungen. Stilübungen. Dialoge mit der KI. Selbstbeschreibungen. Ideensteinbruch. Bewusstseinsstrom. Die Notizbücher geben einen Einblick in Sascha Büttners künstlerisches Schaffen. Sie sind sogleich eine Weiterführung der Buchreihe „Coching“ (I und II, sowie Anweisungen für den Coach).
Limburg Diaries entführt seinen Betrachter auf eine Reise durch den Raum. Inmitten der Stadt schweift der Blick über die doch so alltäglich erscheinenden Dinge und fängt Licht, Form und Zeit ein; spielt mit ihnen; verwandelt die Eindrücke in ein Tagebuch des Erlebten. Inspiriert von Daido Moriyama und Sergio Larrain, von Viléms Flussers Philosophie der Fotografie und den Theorien der Situationisten, ist Limburg Diaries ein Versuch des bewussten Erforschens und Erlebens des urbanen Raums. Ungewöhnliche Perspektiven, harte Kontraste und gekippte Blickwinkel geben einen neuen Eindruck auf das bereits Sichtbare.
Kurzer Einblick in das Fotobuch „Limburg Diaries“.
Gute Orientierungshilfen versuchen tiefgründige Weisheit oder Erkenntnisse zu vermitteln, indem sie das rationale Denken herausfordern. In diesem Sinne bemüht Sascha Büttner in diesem kleinen Bändchen das Format des Koan. Garniert hat er die Sammlung an Rätseln und Anekdoten und Weisheiten mit Haibuns und Haikus. Die Orientierungshilfen greifen aktuelle Fragen zum privaten und beruflichen Glück auf. Die Antworten ruhen in Dir selbst.
Texte und Fotografien von der KI, über die KI, das Selbst und das schöne Leben.
Mit Beiträgen von
Frank Eberhard, Holger Heinze, Minna Henriksson, Ralf Homann, Matthias Kampmann, Markus Quiring, Christian Rabanus, Jürgen Rinck, Manuela Unverdorben, Sascha Büttner (Hrsg.)
Das Zeitalter der Ziege befasst sich in 105 Fragmenten mit der Denkfigur des Rhizom und das Sein, dem Themenschwerpunkt des metalabor acht. Das metalabor wurde 2016 vom Hausvater Sascha Büttner ins Leben gerufen und konstituiert sich seit dem einmal im Jahr im kleinen Ort Espenschied, in den hessischen Wudang-Bergen. Im Grand Hotel Europa (andere nennen den Versammlungsort Villa GarniX) kommen Literaten, Philosophen, Künstler und Soziologen, also Menschen wie Du und Ich, zusammen, um gemeinsam zu debattieren, zu dialogisieren, zu kochen und zu essen. Kurz: Um es sich gut gehen zu lassen.
Das Zeitalter der Ziege
Texte für das metalabor Sascha Büttner Paperback 156 Seiten ISBN-13: 9783752627749 Verlag: Books on Demand Erscheinungsdatum: 12.04.2023 Sprache: Deutsch Farbe: Nein
Coaching (II) ist ein Lesebuch, Grundlagenwerk und Ratgeber für Menschen in Führungspositionen in Politik, Unternehmen und Organisationen. In Kurzen Notaten, Skizzen und Geschichten umkreist Sascha Büttner das Thema Coaching in unserer Gesellschaft und entwirft dabei ein ganzheitliches Coachingkonzept für Coaches. Coaching (II) widmet sich der guten Beratung des Menschen.
Coaching – Aufzeichnungen.Notizen.Tagträume EAN: 9783756852260 ISBN: 3756852261 Aufzeichnungen. Notizen. Tagträume. Paperback. Books on Demand Januar 2023 – 316 Seiten
«Selbst» ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff mit psychologischen, pädagogischen, soziologischen, philosophischen und theologischen Bedeutungsvarianten. In drei Versuchen nähert sich Sascha Büttner dem «Selbst» aus unterschiedlichen Richtungen. Inventur ist eine Auflistung aller Selbst-Begriffe, die er in den letzten Jahren in seinen Texten verwendet hat. Das Selbst organisierende Geschichten sind 99 Meditationen, die sich um das Selbst drehen. Den Abschluss bildet das Fotoessay Selbst. Sammlungen des Selbst erscheint anläßlich des metalabor 7 mit dem Schwerpunktthema Selbst.
Sammlungen des Selbst Paperback 132 Seiten ISBN-13: 9783756295463 Verlag: Books on Demand Erscheinungsdatum: 15.08.2022 Sprache: Deutsch
In diesem Standardwerk beschreibt Sascha Büttner die Grundlagen und Grundprinzipien des guten Coachings. Anweisungen für den Coach ist als Handapparat zu verstehen, der dem Coach in der Beratung von Menschen als Leitfaden dienen soll.
Anweisungen für den Coach Hardcover 276 Seiten ISBN-13: 9783756226559 Verlag: Books on Demand Erscheinungsdatum: 08.08.2022 Sprache: Deutsch
Es war im Spätherbst 2021, als ich meinen guten Freund und Weggefährten Frank nach siebenundzwanzig Jahren wiedersah. So, als hätten wir uns erst gestern gesprochen, waren wir augenblicklich in fotografische Diskussionen vertieft. Wie nebenbei beschrieb er meine Fotografien als Deutschen Realismus. Dies tat er mit seinem distanzierten Blick, der sich aus seiner langjährigen Arbeit als Fotojournalist und Bildredakteur für amerikanische Zeitungen, ergab. Was ihm fehlte, war mir ein Anliegen: Fotografien, in denen die Inszenierung und die Dramatik des Gestalters in den Hintergrund rücken. Bilder, die unaufgeregt ihre Geschichten erzählen. Eben ein nüchterner Blick auf die Welt.
Paperback 440 Seiten Ca. 435 Fotografien in s/w ISBN-13: 9783755778868 Erscheinungsdatum: 19.01.2022 Sprache: Deutsch Farbe: Nein
In diesem kleinen Bändchen sind Rapporte vom metalabor versammelt. Der Herausgeber bürgt für die Originalität, kann aber die Tatsächlichkeit der Ereignisse nicht bezeugen. Die Verfasser der Rapporte bleiben im Verborgenen, allein die Schilderungen sprechen für sich. Anmerkungen, Korrekturen oder Besserwissereien behalten Sie, liebe Leserinnen und Leser, besser für sich.
Bilder aus Erinnerung ist vor allem der Bericht von einer Reise durch den Südwesten der USA, die drei Freunde gemeinsam im Jahr 1994 unternommen haben. Der Bericht liegt in unscharfen, genauer gesagt, gleichsam scharfen Schwarz-Weiss Fotografien vor. Aufgenommen wurden die Fotografien mit einer Camera Obscura, die die drei Freunde selbst gebaut hatten. Man braucht dazu nicht viel, ein Loch, eine Filmkassette und einen Balgen. Montiert war die Camera auf einer Bodenplatte, denn ein Stativ besaßen die drei nicht.
Bilder aus Erinnerung 2. Auflage Hardcover, Fadenbindung 104 Seiten 61 Abbildungen ISBN 978-3-7557-2706-4
Mit Beiträgen von: Marcus Bohl, Sascha Büttner, Frank Eberhard, Björn Göbel, Ralf Homann, Daniel John, Dr. Matthias Kampmann, Dr. Christoph Klütsch, Kai Pelka, Markus Quiring, Jürgen Rinck, Cornelia Schlothauer, Dr. Christian Rabanus, Manuela Unverdorben
134 Seiten, Großformat, zahlreiche Abbildungen. ISBN: 9783751913768 €24,99 In jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich.
Fotografien & Texte von Zhenren HC, Schutzumschlag, 188 S., zahlreiche Fotografien in s/w Band 6 der GROB Magazin Reihe Herausgegeben von Sascha Büttner ISBN: 9783750431614
Das kleine Webcam-Brevier enthält 407 Abbildungen zur Feier des technischen Bildes. Ein Zufallsgenerator selektierte aus mehr als 50.000 Web- und LiveCam-Bildern die 407 Abbildungen und variierte deren Reihung. Der Musik des Zufalls folgend, wurde jeder menschliche Gestaltungswille weitgehend ausgeschlossen.
EAN: 9783750423039 ISBN: 3750423032 Hardcover, runder Rücken mit Schutzumschlag. November 2019 – 420 Seiten, 407 Abbildungen in s/w
Was bleibt, Band Nr. 004 der GROB Magazin Reihe, ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Fotografen Marcus Bohl im esc-space in Wiesbaden, 2019.
Digital Trash Punk bietet Einblicke in die Post-Analoge-Fotografie und die bedeutende Lebenswelt des Künstlers Sascha Büttner. Die Aufnahmen entstanden im Zeitraum 2001 bis 2007 und wurden mit der Logitech Pocket Digital 130 und der Commodore Pen Cam 16 aufgenommen. Ein Großteil der Aufnahmen wurden auf diversen Internetplattformen veröffentlicht. Anfangs auf alo.antville.org, später dann auf alo.aus7.org, thing-frankfurt.de und im Wiki-Institute. Für den 3. Band der GROB-Reihe haben wir eine Auswahl aus dem Digital Trash Punk Archiv, das mehr als 250.000 Bilder umfasst, vorgenommen und in s/w konvertiert. Die Originalaufnahmen sind sämtlich in Farbe gehalten.
In Schnitt-Kontinuum – 36 Kata von Ischgl geht Sascha Büttner der Frage nach, wie ein Objekt aussieht, in dem der Fotograf nicht nur das Objekt fotografisch vergegenwärtigt, sondern, selbst zum Objekt geworden, von diesem Standpunkt aus ein Objekt des Objekts fotografiert.
Testfeld zur Erforschung von Bezugs- und Wertesystemen in der Kunst
Die vorliegende Version des Handbuchs Wiesbadener Raum ist die Adaption des Original-Handbuchs, ergänzt mit neuen Texten und einigen Weglassungen. Die ursprüngliche Fassung kann mit viel Aufwand im Internet gefunden werden. Bei der Übertragung des Original-Manuskripts in das vorliegende Buchformat, wurde weitestgehend auf die ursprüngliche Gestaltung Rücksicht genommen. Anpassungen fanden bei der Auswahl der Typografie und den verwendeten Schriftschnitten statt. Angeeignete Bildwerke und Texte wurden, entgegen dem Original, so verfremdet, dass das ursprüngliche Material bestenfalls vermutet, nicht aber mit Bestimmtheit identifiziert werden kann. In diesem Sinne ist diese Buch ein Manifest der Kunst der Aneignung.
In der gegenwärtigen Arbeitswelt definiert Kommunikation die Unternehmungen. Es geht nicht mehr ohne. Es geht auch nicht mehr ohne das Nachdenken über das Wie. Damit ist man jedoch im laufenden Betrieb meistens überfordert. Coaching durch einen Profi scheint der Ausweg zu sein. Doch was steckt hinter diesem Phänomen? Bietet Coaching Methoden zum Besserfühlen? Oder ist es mehr? Wie kann man Arbeit und Arbeitswelt heute menschlich denken? Worauf könnte es ankommen, wenn es darum geht, den Menschen in der Arbeit nicht als reinen Produzenten steigenden Shareholder Values zu verstehen? Sascha Büttner und Matthias Kampmann haben auf unkonventionelle Weise, in Form von Gesprächen, Notizbüchern, kleinen Stories und Bildstrecken, miteinander darüber nachgedacht: ein Coach, ein Kunstkritiker, ein Thema das alle bewegt, die führen, die Verantwortung tragen, die sich ihrer Arbeit im Unternehmen mit ihren Mitmenschen bewusst sind: unterhaltsam und nachdenklich.
Produktion und Selbstorganisation im künstlerischen Milieu
In unseren Gesellschaften kennt sie jeder, diese weißen Gartenpavillons, welche an heißen Tagen zu Gartenfesten Schatten spenden. Unter ihren Dächern entsteht Kommunikation. Sascha Büttner gibt dem Lichtschutz die Vorsilbe „Trash“, also Müll, bei. In der Logik unserer Gesellschaft fungiert Abfall als nutzloser Rest, der einer namenlosen Wiederverwertung zugeführt oder in den Öfen der Entsorger zu Energie verbrannt wird. In der Unüberschaubarkeit des Internets hingegen stellt sich die Frage anders: Es geht nicht einfach um das Löschen von Bedeutungslosem. Die Kriterien der Einschätzung, was müll- und was nutzwertig ist, scheinen verschwunden zu sein, angesichts der unbestimmbaren Masse an Information. Von diesem Ausgangspunkt entwickelt der Künstler ein ständig wachsendes, wucherndes Archiv aus ganz unterschiedlichen Textsorten und Materialien. Sie alle drehen sich um das Paradoxon der künstlerischen Produktion unter den Voraussetzungen der Vernetzung. Trashpavilion spürt aktuellen Produktionsbedingungen nach und zeigt darüber hinaus Möglichkeiten der Selbstorganisation auf.
Ausgangspunkt der Arbeit ist der Knotenpunkt Künstlerdorf Schöppingen. Von dort folgt Trashpavilionden Biografien, Produktionsbedingungen und Selbstorganisationsansätzen der KünstlerInnen, um sich mit Netz, Ökonomie und der künstlerischen Selbstbehauptung in diesem Geflecht auseinanderzusetzen. Dabei ist das Projekt kontinuierlich selbstreferentiell. Im Hype um Web2.0 nutzt Trashpavilion die etablierten Selbstdarstellungsplattformen und stellt die ewige Frage nach dem, was Kunst ist, neu.
Strategien und Taktiken für Kunst und soziale Praxis
Mit Beiträgen von: Florian Schneider, UBERMORGEN, Sascha Büttner, Reinhold Grether, schleuser.net, Wochenklausur, Verena Kuni, Holger Kube Ventura, Stefan Römer, AG Retrograde Strategien, monochrom, fingerweb, Reinigungsgesellschaft, Szuper Gallery, KioskShop Berlin, Andrea Knobloch, Stefan Beck, Mario Herguetta, Josephine Bosma, modukit, Sebastian Lütgert, n0name, Heinrich Dubel und Atelier Bratwurst.